Reisegepäckversicherung – Fotoapparateversicherung und grobe Fahrlässigkeit

3.02.2012 Volker Drescher Gespeichert in Allgemein, Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Urteile / Rechtsprechung, Versicherungsbedingungen, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Das Landgericht Hannover hat mit Urteil vom 17. September 2010 entschieden (Az.: 13 O 153/08), dass ein Fotoapparate-Versicherer im Falle eines Diebstahls in der Regel nicht dazu berechtigt ist, seine Leistungen „auf Null“ zu kürzen, selbst wenn ein Versicherter auf dem Gelände eines Flughafens keinen ständigen Sicht- bzw. Körperkontakt zu seiner wertvollen Fotoausrüstung hat.

Ein selbstständiger Kameramann hatte geklagt, der für seine Kameraausrüstung bei der Beklagten eine Film- und Fotoapparate-Versicherung abgeschlossen hatte. Der Kläger flog im Januar 2008 für Dreharbeiten nach Valencia. Weil er dort bei der Ankunft sein aufgegebenes Gepäck nicht auffand, begab er sich zusammen mit einem ihm begleitenden Mitarbeiter zum „Lost & Found-Schalter“. Dabei führte er auf einem Trolley sein aus zwei Taschen bestehendes Handgepäck mit, in welchem sich seine Kameraausrüstung im Neuwert von mehr als 40.000 Euro befand.

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Auswandern als Rentner – die Rente im Ausland empfangen (1)

31.01.2012 Volker Drescher Gespeichert in Allgemein, Versicherungen allgemein, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Deutsche Rente auch im Ausland auszahlen lassen

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Kündigungsfristen bei einer Reisestornierung oder : Doch keine harmlose Erkrankung

9.05.2011 Volker Drescher Gespeichert in Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Versicherungen allgemein, Versicherungsbedingungen, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Neben einer gebuchten Reise hatte der Kläger eine Reiserücktrittskosten-Versicherung abgeschlossen. Knapp 42 Tage vor Reisebeginn erkrankte er an einer Nasenschleimhaut- sowie Mittelohrentzündung. Als er dem behandelnden Arzt von der geplanten Reise berichtete, hielt dieser die Erkrankungen für nicht so schwerwiegend und erklärte seinen Patienten nicht für reiseunfähig.

Das änderte sich, als etwa drei Wochen vor Reisebeginn trat keine wirkliche Besserung eintrat. Daraufhin erklärte der Arzt den Kläger für flugunfähig. Der Mann stornierte daraufhin die Reise und verlangte von seinem Reiserücktrittskosten-Versicherer die Erstattung der Stornokosten.

Jedoch wollte der Versicherer sich nur mit einem geringen Teil an den Kosten beteiligen, da der Versicherte die Reise  schon bei Behandlungsbeginn hätte stornieren müssen.

zu diesem Zeitpunkt wären die Stornokosten deutlich geringer gewesen.

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Kranke Urlauber sind ein gutes Geschäft

8.03.2011 Volker Drescher Gespeichert in Allgemein, Reisesicherheit, Versicherungen allgemein, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

In Insiderkreisen war es schon immer bekannt, das in Spanien in

3. Klassen abgerechnet wird.

Der Einheimische – der Urlauber – der Urlauber mit einer Auslandsreisekrankenversicherung

Das sich in diesem Bereich der ein oder andere Euro/ Lira/ Pfund verdienen lässt,

haben nun auch Taxifahrer und das Hotelpersonal mitgekommen.  Nach einem Unfall

oder einer Akuterkrankung werden Ärzte und Kliniken empfohlen, die eine

„ Vermittlungsprovisionen „ auszahlen.  In solchen Notfällen ist der Geschädigte dankbar

für jede Hilfe und Unterstützung und achtet natürlich nicht auf so eine Gegebenheit,

bzw. kennt im Regelfall diese Gepflogenheiten überhaupt nicht.

Nach Spanien haben sich nun die Türkei und Ägypten als Preistreiber herausgestellt.

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Folgen einer fehlenden Schweigepflichtsentbindung

17.12.2010 Volker Drescher Gespeichert in Allgemein, Urteile / Rechtsprechung, Versicherungen allgemein, Versicherungsbedingungen, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Dieser Fall kann auch bei einer Auslandsreisekrankenversicherung eintreten,

sofern es um bestehende Vorerkrankungen handelt:

Streit um Entbindung von der Schweigepflicht

Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 1. April 2010 (Az.: 2 S 56/09) entschieden, dass ein privater Krankenversicherer gegebenenfalls nicht zur Leistung verpflichtet ist, wenn sich ein Versicherungsnehmer weigert, seinen früheren Zahnarzt von der ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden. Der Versicherungsfall bei einer zahnärztlichen Behandlung bereits mit der ersten Diagnostik und nicht erst mit der Behandlung selbst.

Im Jahr 2005 hatte der Kläger eine private Krankenversicherung abgeschlossen und ließ  sich in den Jahren 2006 und 2007 sein Gebiss sanieren. Zur Prüfung seiner Leistungsverpflichtung forderte ihn sein Versicherer dazu auf, den früheren Zahnarzt von der Schweigepflicht zu entbinden. Der Versicherer hegte den Verdacht, dass die Sanierung des Gebisses eigentlich schon vor Versicherungsbeginn erforderlich war, ohne dass der Versicherte das bei Antragstellung offenbart hatte.

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Reiserücktrittsversicherung und Vorerkrankungen

19.10.2010 Volker Drescher Gespeichert in Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Reisesicherheit, Urteile / Rechtsprechung, Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Hier wieder ein aktuelles Urteil des Amtsgericht München vom 09.04.2010
( Aktenzeichen 242 C 29669/09 )

Eine Versicherungsnehmerin erlitt einen Bandscheibenvorfall, der über ca. 9 Monate
u.a. auch Stationär behandelt wurde. Zwischenzeitlich war sie sogar soweit beschwerdefrei, das sie einen Skiurlaub unternehmen konnte.

1 Jahr nach dem Vorfall wurde ein USA Urlaub gebucht. Zwischen Reisebuchung und Antritt kam es zu einem erneuten Bandscheibenvorfall. Die Reise wurde storniert, zum Versicherer eingereicht und dieser lehnte aufgrund bestehender Vorerkrankung ab.

Das Amtsgericht schloss sich der Argumentation des Versicherers an:
Im vorliegenden Fall einer Grunderkrankung, die in Schwankungen und Schüben verläuft, und bei der jederzeit mit einer akuten Phase gerechnet werden müsse, sei dies nicht gegeben gewesen. Der Behandlungszeitraum verließ über 9 Monate, zum Zeitpunkt der Reisebuchung waren Schmerzen wieder aufgetreten. Somit handelte es sich nicht um
” unerwartete schwere Erkrankung ”

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Fällt eine Selbstbeteiligung immer an?

13.07.2010 Renate Maluck Gespeichert in Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Was ist eine Selbstbeteiligung: Unter Selbstbeteiligung versteht man den Anteil, den der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall selbst zu tragen hat. Dieser Selbstbehalt ist in den Versicherungsbedingungen geregelt. Schadenzahlungen über die Kostenbeteiligung hinaus, werden im berechtigen Schadenfall von der Versicherung bezahlt. Daruch kann die Reiseversicherung mit einer günstigeren Prämie angeboten werden. Selbstverständlich stehen ihnen auch Reiseversicherungen ohne Selbstbeteiligung zur Verfügung.

Hier einige Beispiele für die vereinbarte Selbstbeteiligung für Reiserücktritt/Reiseabbruch

Wird der Versicherungsfall durch Krankheit oder Unfall ausgelöst,tragen
Sie bzw. die versicherte Person einen Selbstbehalt in Höhe von
20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindesten jedoch EUR 25,–
je versicherte Person. Bei stationärem Krankenhausaufenthalt entfällt
der Selbstbehalt.

Sofern nicht anders vereinbart, beträgt der Selbstbehalt in jedem
Schadenfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens+
jedoch € 25,- je Person / Objekt.

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Was ist bei einer Reiseversicherung versichert?

5.07.2010 Renate Maluck Gespeichert in Versicherungsfragen und Antworten 1 Kommentar »

Die Wahl der Qual hat jeder der eine Reiseversicherung abschliessen möchte. Bei ungeklärten Fragen rufen Sie einfach secure-travel GbR an. Wir helfen Ihnen gerne telefonisch weiter Tel.05139-959920. Oder kontaktieren Sie uns per Mail – service@secure-travel.de-. Sie erhalten umgehend eine Rückantwort von uns. Selbstverständlich steht Ihnen auch ein Rückrufservice zur Verfügung. Wir melden uns dann telefonisch bei Ihnen und können über Ihre Situation sprechen.

Es besteht bei einer Reiseversicherung nur Versicherungsschutz wenn es sich um einen berechtigen Schadenfall handet. Ganz unterschiedliche Gründe können mitversichert sein.  Bitte beachten Sie die Versicherungsbedingungen des jeweiligen Reiseversicherers. Wir geben Ihnen hier einige Gründe vor:

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Reiseversicherungen: Sondertarife Signal und Europ Assistance

28.06.2010 Thomas Ball Gespeichert in Versicherungsfragen und Antworten Keine Kommentare »

Sondertarife bei Reiseversicherungen Signal und Europ Assistance

Wir werden häufig von irritierten Interessenten gefragt, wieso denn auf unseren Seiten erhältlich Tarife nicht auch bei den Versicherungsgesellschaften zu bekommen  sind. Genauso oft ist man darüber verwundert, das wir diese dann auch noch Preisgünstiger anbieten können.

Antwort: Es gibt div. Sonder – Gruppen oder Rahmenverträge, bei denen ein Vermittler oder ein Verband mit einer Versicherungsgesellschaft ein besonderes Produkt entwickelt. Der Makler / Verband verspricht ein bestimmtes Umsatzvolumen, der Versicherer bietet diesen Tarif dafür nicht direkt über sein eigenes Haus an.

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