Künftig soll eine Flugdatenbank zur Sicherung von Fluggastinformationen dienen
Die renommierte Tageszeitung „Welt“ berichtete am 26.04.2012 über die Einigung eines Speichervorkommens von Flugdaten aller am Flughafen eincheckenden Gäste.
Zur Bekämpfung des Terrorismus sollen in Zukunft die Passagierdaten in einer EU – Flugdatenbank gesammelt werden. Die Einigung der EU-Innenminister mit dem Parlament stand am Montag fest.
Demnach werden Flugdaten nach und aus Europa in einer EU-Datenbank gesammelt.
Wie lange sollen die Flugdaten eines Passagiers gespeichert werden?
Lt. Ratspositon fünf Jahre. Nach zwei Jahren werden diese jedoch maskiert, sodass der/die Reisende nicht mehr zuzuordnen sind.
Was ist mit der Zustimmung Deutschlands zur Flugdatenbank?
Deutschland Zustimmung blieb bislang aus. Demnach ist dem Bundesinnenminister Hans-Peter-Friedrich die Speicherdauer der Flugdaten von Passagieren entschieden zu lang. Österreich Entscheidung fiel gegen eine Fluggastdatenbank aus. Auch das im Norden liegende Dänemark macht vorerst nicht mit.
Cecilia Malmström (EU-Innenkommissarin) betonte die Speicherung der Flugdaten von Passagieren diene als Instrument zur Terrorbekämpfung.
Die Sammlung von Fluggastdaten im Innereuropäischen Raum bleibt den Mitgliedsstaaten freigestellt. Die Verabschiedung des EU-Parlaments fällt frühestens 2013 aus.
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