Krank im Urlaub

Wenn der Sommerurlaub krank macht

Sommerlaub der krank macht

Sommerlaub der krank macht

Der wohlverdiente Sommerurlaub bedeutete in diesem Jahr für zehn Prozent der Arbeitnehmer, die freie Zeit nicht genießen zu können, sondern krank geworden zu sein. Dabei ist das Ziel des Urlaubs eigentlich, sich zu erholen, damit man anschließend wieder mit voller Kraft im Berufsleben durchstarten kann

 

Das erschreckende Ergebnis der hohen Krankenrate im Sommerurlaub beruht auf einer repräsentativen Umfrage des Meinungsinstituts Forsa, das von der Krankenkasse DAK mit einer Umfrage unter den Versicherten beauftragt wurde.

Krank im Urlaub – Auffällige regionale Unterschiede

Die Studie brachte nicht nur ans Licht, dass viele Menschen im Sommerurlaub krank wurden, sondern auch, dass offenbar ein regionales Gefälle zu beobachten ist. Laut Rüdiger Scharf, Sprecher der DAK-Krankenkasse, hat die Umfrage gezeigt, dass die hohe Krankenrate vor allem die nördlichen Regionen Deutschlands getroffen hat. Dagegen blieben die Bayern im Ländervergleich weitestgehend verschont. Des Weiteren zeichnet sich ab, dass vor allem jüngere Menschen betroffen waren. Bei der DAK geht man davon aus, dass zahlreiche Berufstätige im Sommerurlaub nicht mit Erholung, Freizeitgestaltung und Hobbys beschäftigt sind, sondern damit, den Körper, der krank ist, wieder fit zu machen. In der Umfrage wurden 1003 Beschäftigte über 18 Jahre nach Beendigung ihres Sommerurlaubs befragt. Davon gaben 18 Prozent der Befragten 14- bis 29-Jährigen an, dass sie im Sommerurlaub entweder krank oder verletzt waren. Andere Altersgruppen schneiden etwas besser ab. Die Altersgruppe zwischen 30 und 60 Jahren war lediglich mit sechs bis sieben Prozent vertreten.

Krank im Urlaub – Ursachen dieser Entwicklung

Die wissenschaftliche Forschung stellt seit Jahren fest, dass Menschen vor allem dann häufig krank werden, wenn sie eigentlich Urlaub haben und sich entspannen könnten. Es wird vermutet, dass die ständige Überforderung und Überlastung im Alltag dazu führt, dass die Menschen in der Freizeit krank werden, da sie körperliche Probleme erst in Freizeitphasen erkennen. Die Unterschiede bei den Krankmeldungen in den verschiedenen Altersgruppen könnten laut DAK-Sprecher Scharf darin begründet liegen, dass jüngere Menschen sich in ihrer Freizeit höheren Risiken aussetzen.

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Volker Drescher

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