Reisereklamation, wie man alles falsch machen kann

Ein Ehepaar hatte für 2 Wochen Urlaub gebucht,
Reisepreis 2.000,– € All. inkl. in Griechenland…

Bei der Ankunft gab es dann einige, nicht eingeplante unerfreuliche Über-
raschungen.
Großflächiger Schimmelbefall
an den Badezimmerfliesen, eine defekte

Klimaanlage, schmutzige Bettwäsche und weitere Kleinigkeiten.

 

Die Gäste reklamierten diese Missstände umgehend an der Rezeption – bis dahin hatten sie alles richtig gemacht.

Allerdings taten sie dieses bei der Reiseleitung erst am 10. Tag der
Reise. Der ihnen dann angebotene Wechsel in eine andere Anlage wurde abgelehnt,
da sich dieses für die Resturlaubszeit nicht mehr lohnen würde. Und damit wurden zwei gravierende Fehler gemacht.

  1. Die Reklamation muss unverzüglich dem Reiseveranstalter, bzw. der
    Reiseleitung vor Ort gemeldet werden.
  2. Wenn eine Verbesserung der Situation nicht umgehend möglich ist und
    ein Umzug angeboten wird, muss dieser auch angenommen werden.

Keine Ersatzansprüche entschied das Amtsgericht München mit einem
veröffentlichten Urteil
vom 12. April 2013 entschieden (Az.: 264 C 25862/11)

Lesen hier: Reisemängel richtig reklamieren

Volker Drescher

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