Wenn der Anschlussflug Verspätung hat

Wenn der Anschlussflug Verspätung hat Keine Zahlungen aus der EU Fluggastverordnung erhält ein Fluggast, auch wenn er einen Anschlussflug verpasst, wenn wie in diesem Beispiel ein Hamburger Kaufmann von  Hamburg nach Paris flog. Sein Flieger erhielt keine sofortige Landeserlaubnis und verpasste dadurch den Weiterflug in die USA.

Sowohl das Amtsgericht und das Landesgericht Hamburg entschieden so, letztendlich dann auch der Bundesgerichtshof, in einem Urteil vom 13. November 2013
(Az.: X ZR 115/12).

Begründung:
Die Verspätung des Zubringerfluges beruht darauf, dass das Flugzeug am
Ankunftsflughafen keine rechtzeitige Landeerlaubnis erhielt.
Dadurch kann sich die Fluggesellschaft auf außergewöhnliche Umstände im
Sinne des Artikels 5 Absatz 3 der Fluggastrechte-Verordnung berufen,
die eine Ausgleichszahlung ausschließen. Anders wäre entschieden worden,
wenn es auch schon einen verspäteten Abflug in Hamburg gegeben hätte.

Lesen Sie hier: Nicht versichert in einer Reiserücktrittversicherung…

Volker Drescher

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