die unendliche Geschichte: Reiserücktritt – was ist eine plötzliche und unerwartete Krankheit

Von Volker Drescher, am 20.01.2012, Gespeichert in Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Urteile / Rechtsprechung, Versicherungsbedingungen | Keine Kommentare »

Und hier haben wir wieder ein aktuelles Urteil, welches zum Wohle des Reisenden entschieden wurde:

Reiserücktritt – was ist eine unerwartete,  schwereErkrankung?

20.1.2012 – Eine unerwartete Verschlimmerung eines bekannten Grundleidens ist im Sinne der Versicherungs-Bedingungen für die Reiserücktrittskosten-Versicherung einer neuen Erkrankung gleichzusetzen. Der Versicherer darf sich in einem solchen Fall daher nicht auf Leistungsfreiheit berufen. 2.  Zivilkammer des Landgerichts Dortmund mit Beschluss vom 28. November 2011 entschieden (Az.: 2 S 42/11).

Dies ist ein Bericht der deutschen Anwaltshotline:  Eine Versicherungsnehmerin hatte Versicherugsschutz über eine Reiserücktrittversicherung über Ihre Kreditkarte.

Akuter Schub

eine seit Jahren an Rheuma erkrankte Klägerin beabsichtigte im Frühjahr 2010 eine Pauschalreise zu buchen. Sie  suchte  ihren Arzt auf, um sich danach zu erkundigen, ob es in ihrem konkreten Fall aus medizinischen Gründen ratsam sei, eine Pauschalreise anzutreten.


Frisches Nahost-Kapital an Air-Berlin

Von Mariusz Poroszewski, am 16.01.2012, Gespeichert in Allgemein, Fluggesellschaften / Bedingungen, Reisenachrichten | Keine Kommentare »

Beteiligung Arabiens an Air-Berlin

Araber, welche sich eine stärkere Partnerschaft beider Fluggesellschaften gut vorstellen können, überweisen an die deutsche Billigflieger-Fluggesellschaft mehr Kapital. Somit liegt der Anteil an Air-Berlin bei 30 Prozent.

Das aus dem Nahen Osten kürzlich gesendete Geld soll der zweitgrößten Fluggesellschaft (Air-Berlin) mehr Luft verschaffen. Mit der Hilfe aus Arabien sichert sich die aufstrebende Konkurrenz (Etihad) einen Anteil von 30 Prozent. Der Anteilsprung verlief von unter 3 % auf nun knapp 30 %. Aufgrund der in der Zukunft verstärkten Partnerschaft möchten beide Fluggesellschaften gemeinsame Flüge im Rahmen einer sogenannten Code-Share-Vereinbarung starten.
Bedeutet: Hier kann man bei jeder der beiden Airlines die Flüge der jeweils anderen buchen. Ebenso möchten beide Airline-Partner beim Einkauf zukünftig zusammenarbeiten.


Fragen kostet nichts, wenn der Geldeingang ausbleibt

Von Volker Drescher, am 06.01.2012, Gespeichert in Informationen zu Versicherern, Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Urteile / Rechtsprechung, Versicherungen allgemein | Keine Kommentare »

Vorwort:

Sollten Sie einmal “wider erwartend” auf eine Zahlung eines Reiseversicherers warten, fragen Sie vorher bei uns oder dem entsprechenden Versicherer nach.

Das Amtsgericht München hat am 15.7.2011 mit Urteil entschieden (Az.: 133 C 7736/11), dass man sich zunächst telefonisch mit dem Versicherer vor Beauftragung eines Anwalts in Verbindung setzen sollte, wenn eine Kapitalabfindung aus einer privaten Renten- oder Lebensversicherung nicht fristgerecht zum Fälligkeitstermin überwiesen wird. Andernfalls bleibt man auf den Anwaltskosten sitzen.


Folgenreicher Flughafenunfall

Von Volker Drescher, am 06.01.2012, Gespeichert in Fluggesellschaften / Bedingungen, Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Urteile / Rechtsprechung | Keine Kommentare »

Das Landgericht Köln hat am 19. Mai 2011 (Az.: 8 O 257/10) entschieden, dass ein Fluggast, der bei einem Transport auf einem Flughafengelände verletzt wird, für die Folgen nur dann seine Fluggesellschaft in Anspruch nehmen kann, wenn diese den Transport organisiert hat.

Eine aus Frankfurt am Main stammende Frau und spätere Klägerin hatte während einer Tagung in Brüssel eine an einer Beinverletzung leidende Mitreisende kennengelernt, die mit dem gleichen Flugzeug ebenfalls nach Frankfurt zurückfliegen wollte. Die Klägerin bot ihr an, sie bei der Rückreise zu unterstützen und fragte daher beim Einchecken am Schalter der Fluggesellschaft danach, wie ihrer Mitreisenden am besten geholfen werden könne. Die Mitarbeiterin der Airline bestellte daraufhin einen Elektrocaddy, mit welchem die beiden Damen zum Flugsteig gebracht werden sollten. Während der Fahrt kam es jedoch zu einem unerwarteten Zwischenfall. Bei Durchfahren einer automatischen Flügeltür schloss sich diese, bevor das Fahrzeug sie vollständig passiert hatte. Dadurch wurde die Klägerin erheblich am Knie verletzt.


Wintersport in der Schweiz 2011

Von Mariusz Poroszewski, am 02.12.2011, Gespeichert in Allgemein | Keine Kommentare »

Schweiz versucht Gäste mit Winterangeboten anzulocken

Wintersportorte in der Schweiz werben 2011 mit Sonderofferten um Urlaubsgäste

Mangelnder Schnee und der teure Franken setzen den Hoteliers in den Schweizer Wintersportorten zu. Mit attraktiven Sonderangeboten und Rabatten versuchen sie, eine Buchungsflaute zu vermeiden.

Viele Schweizer Ferienorte klagen momentan über ausbleibende Buchungen für die Wintersaison. Im Waadtländer Skigebiet Les Diablerets beispielsweise, das immerhin mit einem Gletschergebiet auf 3000 Metern Höhe auftrumpfen kann, sind zur Stunde erst ca. die Hälfte der verfügbaren Hotelbetten für die Wintersaison gebucht. „In anderen Jahren waren um diese Jahreszeit schon drei Viertel der Hotelkapazitäten reserviert“, stellt die Tourismus-Verantwortliche der Region, Myriam Pichard, fest.

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Erstattung bei einem verhinderten Flug

Von Volker Drescher, am 14.11.2011, Gespeichert in Allgemein, Fluggesellschaften / Bedingungen, Reisenachrichten, Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Urteile / Rechtsprechung | Keine Kommentare »

Ob ein nicht angetretener Flug erstattet wird oder nicht hängt immer vorm jeweiligen Vorgang ab.

Wer wegen des Fehlverhaltens eines Dritten dermaßen in Rage gerät, dass er Herzbeschwerden bekommt  und deswegen zum Beispiel einen Flug absagen muss, hat keinen Anspruch auf Zahlung von Schadenersatz. Das geht aus einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Amtsgerichts Nürtingen vom 24. Januar 2011 hervor (Az.: 11 C 2077/10).

Was war passiert ? Vor dem Start eines Flugzeuges wurden die Passagiere wie üblich auf die Sicherheitsvorschriften hingewiesen.Hierbei betätigte einer der Mitreisenden aus Fahrlässigkeit den Öffnungsmechanismus eines der Notausstiege. Weil dadurch die Notrutsche aktiviert wurde, verzögerte sich der Abflug um mehr als fünf Stunden. Der Kläger geriet hierdurch so in Rage, das er Herzbeschwerden bekam. Darauf hin beschlossen seine Frau und er den Flug zu stornieren.


Nervengift im Passagierflugzeug

Von Mariusz Poroszewski, am 14.11.2011, Gespeichert in Allgemein, Reisenachrichten | 1 Kommentar »

Medien berichten von Nervengift in Flugzeugkabinen

Das Gift soll sich in Öldämpfen befinden und die Innenkabinen verseuchen. Demnach besteht die Gefahr, an einem „aerotoxischen Syndrom“ zu erkranken. Jedoch soll sich die Gefahr in Grenzen halten.

Gift aus der Kabinendüse

Lt. Nachrichtenzeitungen sollen sich in Flugzeugkabinen toxische Gifte befinden, welche durch Aufnahme der Kabinenluft in den Körper des Reisenden gelangen. Das aus den Düsen austretende Gift führt vermindert zu Übelkeit, Erbrechen, späteres und andauerndes Muskelzucken sowie zum Kollaps. Diese  Symptome traten zumindest bei einer Flugpassagierin auf, die einen kräftigen Schluck aus der Düse nahm. Ärzte sowie medizinische Befunde eines Krankenhauses konnten der Ursache keinen näheren Aufschluss geben.

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Eine Reise wird nicht veranstaltet, ein Veranstalter pleite geht, haftet dann ein Insolvenzversicherung ?

Von Volker Drescher, am 08.11.2011, Gespeichert in Informationen zu Versicherern, Reiserecht / Urteile zu Reiseversicherungen, Reisesicherheit, Urteile / Rechtsprechung | Keine Kommentare »

Eine besondere Konstellation wurde vom  Bundesgerichtshof mit Urteil vom 2. November 2011 entschieden (Az.: X ZR 44/11).

Ein Kunde  hatte für sich und seine Ehefrau Anfang  2009 bei einem Reiseveranstalter eine Kreuzfahrt gebucht. Die Reise sollte ein Jahr später stattfinde

Unmittelbar nach der Buchung wurde  der  Sicherungsschein für Pauschalreisen ausgehändigt. So  glaubte sich der Kläger auf der sicheren Seite. Er überwies dem Veranstalter daher den vollen Reisepreis in Höhe von 14.800 Euro.

Denn Anfang August teilte ihm der Reiseveranstalter mit, dass die Reise mangels Nachfrage nicht stattfinden werde. Kurz darauf musste der Veranstalter Insolvenz anmelden. Er war daher nicht dazu in der Lage, dem Kläger den Reisepreis zurückzuzahlen. Der Versicherer der Insolvenzversicherung sah jedoch den Konkurs nicht als Versicherungsfall an, da bereits vorher die Reise abgesagt wurde.


General- und Fluglotsenstreik in Greichenland im Oktober 2011

Von Mariusz Poroszewski, am 19.10.2011, Gespeichert in Allgemein, Reisenachrichten | 1 Kommentar »

Generalsteik (Mutterstreik) in Griechenland am 19.10.2011

Der Flugverkehr kam am Mittwochvormittag komplett zum Erliegen. Auch mehrere Dutzend Flüge aus und nach Deutschland wurden verschoben, tausende Reisende waren betroffen.

Die Streikwelle war von Fluglotsen gestartet worden. Der griechische Luftraum blieb seit Mittwoch um Mitternacht für alle kommerziellen Flüge von und nach Griechenland geschlossen. Viele Flüge wurden verschoben oder gestrichen. Der Flugbetrieb sollte im Laufe des Mittwochs aber wieder anlaufen. In Deutschland waren die Reisepläne von Tausenden Urlaubern betroffen. In München fielen sämtliche 20 Flüge aus und nach Griechenland aus – darunter Flüge nach Athen, Thessaloniki oder aus Heraklion und Kos. Ausfälle gab es auch in Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt am Main, Hamburg und Hannover.

Quelle: handelsblatt.com

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3. Coburger Convention für Lampenglas

Von Mariusz Poroszewski, am 19.10.2011, Gespeichert in Allgemein | Keine Kommentare »

Convention für Lampenglas vom 28. – 30. Oktober 2011

Europäisches Museum für Modernes Glas
Schlosspark Rosenau, Rödental
Der diesjährige Lampenglasworkshop präsentiert Künstler aus Großbritannien:
James Lethbridge (*1979 England)
James Lethbridge ist Absolvent des Royal College of Art in
London.

Mit seinen der Pflanzenwelt entlehnten Arbeiten
erzielte er in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit.
Mikroskopisch kleine Pollen und Viren werden von ihm
monumental vergrößert und in autonomen Skulpturen
inszeniert.

Julia Malle (*1978 Österreich)

Julia Malle hat an der Glasfachschule Kramsach gelernt und
schloss 2010 mit einer Leuchtskulptur am Edinburgh College
Art mit dem Master of Fine Arts ab. Ihre aus Glasröhren
bestehenden Installationen werden mit Edelgasen befüllt.
Daneben arbeitet Julia Malle auch am Glasofen.
Ayako Tani (*1981 Japan)

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